Nach einem Mausklick auf die Nummer des Übungssatzes wird im rechten Frame der Lösungssatz angezeigt.
Auf Wunsch können Sie sich in einem eigenen Fenster das Verzeichnis der Fachbegriffe anzeigen lassen.

1. Mein Vater hat unter Napoleon bei Leipzig gekämpft.

2. Als Napoleon nach der Schlacht bei Waterloo von den Preußen auf der Flucht überrascht wurde, warf er sich ohne Hut und Degen aufs Pferd.

3. Napoleon fing mit Rußland Krieg an unter dem Vorwande, daß die Engländer mit Rußlands Hilfe ihre Waren verkauften und seinen Anordnungen trotzten.

4. Gustav Adolf blieb auch in seinem höchsten Kriegsglücke noch Mensch und Christ.

5. Vergebens versuchten die Seldschuken den Kreuzfahrern zu widerstehen: die religiöse Begeisterung entflammte diese zu übermenschlichen Thaten.

6. Entschlossen, Rußland zu besiegen, bot Napoleon seine ganze Macht zu dem Riesenkampfe auf.

7. Im Jahre 1812 suchten die Russen den Angriff Napoleons durch Verödung aller Gegenden, durch welche der Feind ziehen mußte, zu vereiteln oder wenigstens zu erschweren.

8. Soliman II. setzte dem Überbringer von Zrinys Kopf tausend Zechinen als Lohn aus.

9. Das Schießpulver soll eine Erfindung von Berthold Schwarz sein.

10. Das Andenken Keplers wird leben, solange die Astronomie, diese erhabene und bewundernswürdige Wissenschaft, Verehrer findet.

11. Die bekannte Geschichte von Arion erzählt der deutsche Dichter Schlegel in dichterischer Ausschmückung auf folgende Weise.

12. Diese Dampfmaschine zieht mehr als hundert Pferde.

13. Ich habe dir schon tausendmal gesagt, daß das Verb excellere kein Perfekt hat.

14. Wer unter den schottischen Landsleuten gelebt hat, weiß wie mächtig ihre Volkslieder auf sie wirken.

15. Bei Ausbruch des Kriegs 1813 sagte Scharnhorst mit Bestimmtheit, Blücher müsse das Oberkommando erhalten, denn er sei der einzige, der sich nicht vor Napoleon fürchte.

16. Als Mohammed Mekka genommen hatte, unterwarf er die benachbarten Völker und zwang sie durch Feuer und Schwert, seine Religion anzunehmen.

17. Oft wird die Frage aufgeworfen, wer am meisten zu bewundern sei, Schiller oder Goethe.

18. Auf der großen Ebene bei Augsburg, das Lechfeld genannt, hat Otto I. die Magyaren 955 besiegt.

19. Die Flotte der Engländer ist größer als die der Franzosen.

20. Als Tilly von Offizieren angegangen wurde, dem Blutvergießen ein Ende zu machen, entgegnete er: Der Soldat muß für seine Mühen auch etwas haben.

21. Das Vaterland ist unser aller Mutter; welcher brave Mann sollte daher anstehen, im Notfalle für dasselbe zu sterben?

22. Von Friedrich dem Großen können wir wohl mit vollem Rechte behaupten, daß er seinen Beinamen vollkommen verdient habe; denn er war nicht nur ein vollendeter Feldherr und persönlich tapfer, sondern ließ sich auch durch keinen Unfall, keine Niederlage aus der Fassung bringen und wußte die Verluste, die er erlitt, schnell durch Umsicht und Tapferkeit wieder gutzumachen.

23. Schiller läßt die Maria Stuart sagen: Ich bin besser als mein Ruf.

24. Laß den Bedienten die Bücher von der Bibliothek holen, die wir uns dort haben geben lassen.

25. Auf den Rat des Priesters Las Casas fing man an, Neger aus Afrika nach Amerika zu bringen, damit dieselben auf den Pflanzungen und in den Bergwerken arbeiteten.

26. Deutschland hat in neuerer Zeit so viele ausgezeichnete Dichter hervorgebracht, daß es in diesem Zweige der Litteratur alle übrigen Völker übertroffen hat.

27. Alles, was nur immer der Feldherr befehlen mag, müssen die Soldaten thun.

28. Beamte sollen Geschenke nicht geben und nicht annehmen.

29. Wenig hätte gefehlt, so wäre Napoleon auf seinem Rückzuge von Moskau mit seinem ganzen Heere am Flusse Beresina gefangen.

30. Endlich sah auch Friedrich der Große ein, daß es ihm unmöglich sei, sich des Schlafens zu entwöhnen.

31. Ach, es hat einst eine Zeit gegeben. wo selbst die Gelehrten sich nicht schämten, ihre Sprache durch Einmischung unzähliger Fremdwörter zu entstellen.

32. Moses führte die Israeliten vierzig Jahre lang in der Wüste umher, bis eine kräftige und fromme junge Mannschaft heranwuchs.

33. Nach der Einnahme von Alexandria soll nach einer bekannten Erzählung der arabische Feldherr Amru bei dem Kalifen Omar angefragt haben, was er mit der berühmten Bibliothek in jener Stadt anfangen solle; Omar habe ihm erwidert: wenn die Bücher der Bibliothek mit dem Koran übereinstimmten, so seien sie unnütz und brauchten nicht aufbewahrt zu werden; im entgegengesetzten Falle seien sie schädlich und müßten vernichtet werden.

34. Gustav Adolf gab den Offizieren, die ihn baten, sein Leben weniger zu wagen (magis cavere), zur Antwort: Was könnte mir Rühmlicheres begegnen, als wenn ich in der Verteidigung der Ehre Gottes und des Vaterlandes mein Leben verlöre?

35. Wäre die Energie Karls II. von Schweden immer mit Klugheit verbunden gewesen und nicht so oft in Hartnäckigkeit ausgeartet, so wäre er vielleicht (nescio an) ein zweiter Alexander und Herr eines großen Teiles von Europa geworden.

36. Im Jahre 9 nach Christi Geburt rückte der römische Feldherr Varus mit einem Heere gegen die Weser, und es hatte gar nicht das Aussehen, als ob die Deutschen (!) sich widersetzen wollten.

37. O über den schlechten Schüler, dem an dem Lobe seiner Lehrer nichts liegt! O über den unglücklichen Staat, in welchem derjenige das höchste Ansehen genießt, der das meiste Geld hat!

38. Durch die Erfindung des Schießpulvers wurde die ganze Kriegführung eine andere.

39. Gutenberg wandte all sein Dichten und Trachten auf die Erfindung der Buchdruckerkunst.

40. Ein bleibendes Ansehen hat sich Christoph Kolumbus aus Genua durch die Entdeckung eines vorher unbekannten Erdteils erworben.
41. Ein Soldat, der lieber durch feige Flucht sein Leben retten als in ehrenhafter Weise für das Vaterland fallen will, ist, um es gelinde zu sagen, allgemeiner Verachtung würdig.

42. Kaiser Friedrich der Rotbart soll noch immer im Berge Kyffhäuser schlafen.

43. Die Ritter waren sonst vom Kopf bis zum Fuße in Eisen gehüllt.

44. Über die zweckmäßige Einrichtung von Lazaretten werde ich sonst noch reden; jetzt will ich meine Ansicht über die Behandlung Schwerverwundeter entwickeln.

45. Wenn dir Gott eine Krankheit oder sonst ein Unglück schickt, so ertrag es mit Geduld.

46.Ich habe euch sonst schon oft, besonders aber neulich darauf aufmerksam gemacht, mit wie großem Recht Tacitus behauptet, daß bei den alten Germanen gute Sitten mehr gegolten haben als sonst gute Gesetze.

47. Die Leinweber in Schlesien verdienen so wenig Geld, daß sie kaum ihren Lebensunterhalt finden.

48. In der für die Preußen verhängnisvollen Schlacht bei Ligny stürzte unglücklicherweise das Pferd, welches Blücher ritt, von einer Kugel getroffen, tot nieder und bedeckte ihn mit seinem Leibe.

49. Sicherlich ist dir das Geburts- und Todesjahr des Horaz bekannt.

50. Der schwedische König Gustav Adolf war ohne Frage der größte Feldherr seiner Zeit und der tapferste Soldat in seinem Heere.

51. Von welcher Freude mag wohl die Brust des Kolumbus geschwellt sein, als ein Matrose verkündete, daß Land in Sicht sei!

52. Was würde wohl selbst die größte Kühnheit des Soldaten in der Schlacht leisten, wenn er nicht dem Kommando des Feldherrn sich fügte?

53. In dieser Klasse sind viele faule Schüler.


Rubrik Stilblüte:

54. Den Schafen gibt man Salz, um es zu lecken.

55. Pompeius floh nach der Schlacht bei Pharsalus nach Ägypten, um dort ermordet zu werden.